Schmalfilmfreunde "RIVORESCH" - Kamera-Museum Heuchelheim

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Schmalfilmfreunde "RIVORESCH"

Geschichte

Die "Schmalfilmfreunde RIVORESCH" haben in Heuchelheim Geschichte geschrieben. Der Name  entstand im Jahr 1953 aus den Nachnamen der vier Gründungsmitglieder Erwin Rinn (= RI), Heinz Volkmann (= VO), Jerry Rzeznik (= RE) und Walter Schwab  (= SCH). Später schlossen sich mit den Brüdern Karl-Heinz und Rudolf Kreiling, Dieter Hülsmann, Hans Freitag, Jörgen Kraft, Egon Armbrecht, Siegfried Jaedike und Herbert Kreiling noch weitere acht Mitglieder an.


1957 wurde das ehemalige Heuchelheimer Backhaus in der Wilhelmstraße 36 mit Hilfe der Gemeinde zu einem Foto-  und Filmstudio umgebaut und am 27. Oktober 1957 feierlich seiner neuen Bestimmung übergeben. Hier fanden die "Schmalfilmfreun-de RIVORESCH" ideale Arbeitsbedingungen vor. Knapp 30 Jahre hielten sie das Geschehen in und um Heuchelheim auf Fotos und vor allem in Filmen fest und produzierten historische Film-schätze. Aber auch Dokumentarfilme machten sie weit über die Grenzen Heuchelheims bekannt. Für ein Projekt erhielten sie sogar den hessischen Kulturpreis. Aber nach jahrzehntelanger und viel beachteter Arbeit löste sich die Gruppe aus Altersgründen leider auf.


Doch an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte, dem alten Backhaus und heutigen Kamera-Museum, lebt die Geschichte der legendären "Schmalfilmfreunde RIVORESCH" weiter. Die Bolex H 16, mit der unter anderem die Ortschroniken gedreht wurden, ist im Kamera-Museum  ebenso zu bewundern wie auch der große Leitz-Filmprojektor G1, mit dem sie gearbeitet haben. Ausge-stellt ist auch das handlichere Gerät, der Projektor Siemens 2000, mit dem die begehrten Ortschroniken in öffentlichen Räumen und vor großem Publikum vorgeführt wurden. Sie bescherten abwechslungsreiche Momente vor der Leinwand, denn wer konnte sich in der damaligen Zeit schon einen Fernseher leisten?

Und so ist diese Seite den legendären "Schmalfilmfreunden RIVORESCH" gewidmet, denn ohne ihr Engagement würde es die wertvollen Ortschroniken von Heuchelheim gar nicht geben. Nur ein Beispiel für ihre ganz besondere Arbeit, mit der sie sich ein bleibendes Denkmal gesetzt haben.


Die oberen Fotos (~1957)  zeigen die "Schmalfilmfreunde RIVORESCH" bei ihrer Arbeit. Gut zu erkennen ist im mittleren Bild auch der Leitz-Projektor G1, der heute noch im Kamera-Museum  zu bewundern ist. Auf dem unteren Bild von 2009 sieht man zwei echte "RIVORESCH-Legenden" im Kamera-Museum: Jerry Rzeznik († 2014) und Erwin Rinn.

 
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