Über das Backhaus - Kamera-Museum Heuchelheim

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Über das Backhaus

Geschichte


Viele Besucher fragen uns nach der Geschichte des Backhauses, aber leider existieren nur wenige Daten. Bereits seit 1645 gab es in Heuchelheim Backhäuser, insgesamt sechs an der Zahl. Im Jahre 1924 erbaut, wurde das Gebäude in der Wilhelmstraße 36 über drei Jahrzehnte lang traditionell als Backhaus genutzt. Ältere Museumsgäste haben uns erzählt, wie es dort damals aussah, Brote und Kuchen gebacken, Obst getrocknet und es allgemein als Treff-punkt genutzt wurde. Es ist das einzige noch erhaltene ehemalige Backhaus Heuchelheims, alle anderen wurden nach und nach abgerissen. Das Gebäude gehört der Gemeinde und wurde freundlicherweise dem Kulturring Heuchelheim-Kinzenbach zur Verfügung gestellt, dem wiederum das Kamera-Museum unterstellt ist.


1957 wurde das Backhaus zum Filmstudio der „Schmalfilmfreunde RIVORESCH" (siehe auch Rubrik „Geschichte") umgebaut, die dort mehr als 30 Jahre wirkten. Knapp zehn Jahre wurde das Haus anschließend von einer Foto- und Videogruppe genutzt, bevor im Jahre 1999 das Kamera-Museum Heuchelheim gegründet und die Exponate, die bis dahin im Heimatmuseum im Kinzenbacher Bahnhof untergebracht waren, hier eine neue und vor allem größere Bleibe fanden.

Es ist diese Geschichte des ehemaligen Backhauses und es ist vor allem der Charme, den das kleine alte Gebäude ausstrahlt, das nach einer wechselvollen Zeit nun passend alte Kameras und andere historische Exponate beherbergt.


Die Abbildungen zeigen einen Lageplan (rechts) und eine Baugenehmigung (unten) der Gemeinde Heuchelheim aus dem Jahr 1924 für das Backhaus in der Wilhelmstraße 36. Veranschlagte Rohbaukosten: 1200 Goldmark!

 
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